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Liv Frauenteam auf GBI Rennrad Transalp

Freitag, 10. September 2021

Blog

Von Salzburg über den Großglockner und die Dolomiten zum Gardasee! 5 Tage, knapp 500 Kilometer, 5.800 Höhenmeter und Abenteuer pur - das war die GBI Transalp

Die Rennrad Transalp für den guten Zweck

Und das ist die die Story dazu: Wir Liv Markenbotschafterinnen bekamen die einzigartige Möglichkeit, RTL Moderatorin Jana Azizi bei der Challenge ihres Lebens zu begleiten. Warum sich Jana dieser Herausforderung stellte? Für den guten Zweck. Die GBI (Global Biking Initiative) veranstaltet jedes Jahr zahlreiche Radevents mit dem Ziel, Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Diesmal gehen die gesammelten Spendengelder an „RTL – Wir helfen Kindern“. Da wollten wir natürlich mitmachen! Unser Motto lautete: „3-2-1 Alles für die Kids!“

Das Team setzte sich aus Jana Azizi, ihrem Trainer Johann Ackermann und uns Liv Markenbotschafterinnen Aline, Doreen, Judith, Lotta, Martina, Simone, Steffi und Valerie zusammen. Wir waren aus den verschiedensten Ecken Deutschlands und Österreichs angereist und ein bunt gemischtes Team. Aber eines haben wir alle gemeinsam – die große Leidenschaft, das Radfahren.

Tag 1: 22% Steigung – Jetzt schon?

Vor dem Tourstart waren wir alle etwas aufgeregt, aber voller Vorfreude auf all das, was uns in den nächsten Tagen erwartete. Ganz besonders freute sich Steffi auf den ersten Tag, da sie aus der Gegend stammt. Nachdem wir Jana und Johann, sowie das RTL Kamerateam beim Frühstück im Hotel bereits kennen gelernt hatten, war es dann auch schon soweit – unsere erste Etappe startete in Salzburg. Bei Sonnenschein und vor malerischer Kulisse rollten wir also dahin, ehe wir den ersten Berg bezwangen. Und der hatte es mit 22% ganz schön in sich. Aber noch gab es keine Gnade für die Wade, immerhin war das nur ein Vorgeschmack auf das, was uns in den nächsten Tagen noch bevorstehen sollte. Kurz kamen wir auch ins Berchtesgadener Land und wenig später wieder zurück nach Österreich. Kaiserschmarrn und Pommes durften in der Mittagspause nicht fehlen und gaben uns Kraft für die weitere Tour. Gegen Ende der Etappe kamen wir noch am blau glitzernden Zeller See vorbei – Photostop! Und dann hatten wir den ersten Tag auch schon geschafft. Bruck am Großglockner, here we are!

Tag 2: Die Königsetappe

Was Tag zwei für uns bereit hielt, können wir wohl getrost die Königsetappe nennen. Die ersten Kilometer verliefen noch recht flach, doch dann wurde es bald schon steil und zwar lange. Die Großglockner Hochalpenstraße stand uns bevor: Ab Fusch ging es mit stetiger Steigung von 10-12% in Serpentinen hinauf zum Fuscher Törl, währenddessen waren wir immer wieder überwältigt von dem uns bietenden Anblick der Bergwelt.

Foto: Lisanne Lauer

Für Jana war die Ankunft nach dem kräftezehrenden Anstieg besonders emotional – aber hey, the hardest part is over! Kurz ging es nochmal abwärts und den Gegenanstieg hinauf zum Hochtor, dort wurde das Schild natürlich mit Liv Stickern beklebt. Wenn man keinen Sticker hinterlässt, war man doch nicht wirklich dort, oder?

Auch die Abfahrt nach Heiligenblut war spektakulär: Wir konnten Murmeltiere sehen und mussten für Schafe bremsen, die gerade die Straße überquerten. Angekommen in Heiligenblut, nahmen uns Valeries Eltern in Empfang und gaben uns während der Mittagspause noch ein Briefing für die weitere Strecke. Wie vorhergesagt gab es noch einen letzten Anstieg vor Lienz und abermals eine tolle Abfahrt. Das Eis in der Lienzer Innenstadt hatten wir uns an diesem Tag wirklich verdient!

Tag 3: Bella Italia is calling

Tag drei hielt die längste Strecke für uns bereit, dafür aber mit weniger Höhenmetern als an den Tagen zuvor. Von Lienz aus ging es entlang des Drauradwegs zunächst stetig steigend durch das Pustertal. Dass wir die italienische Grenze bereits überquert hatten, bemerkten wir recht bald an den Motivationsrufen der Italiener – Grazie mille, liebe italienische Radfans! Unsere Route führte uns weiter entlang an den Dolomiten und vorbei an idyllischen südtiroler Städten wie Innichen und Bruneck. Und es gab Pizza und Pasta in der Mittagspause. Während der weiteren Tour erlebten wir, wie sich die Landschaft kontinuierlich veränderte, das erste Mal kamen wir an Weinbergen vorbei. Angekommen in Klausen im Eisacktal, erfreuten wir uns an einem erfrischenden Radler und ein weiteres Mal an den großartigen Snacks von Anja (die gute Fee der GBI). Später folgte noch ein sehr lustiger Liv Teamabend, Jana und Johann natürlich inklusive.

Tag 4: Janas Anfeuerungssong und die Lokomotiven Aline und Judith

Der nächste Pass wartet – und zwar gleich zu Beginn unserer Tour. Um den letzten ernst zu nehmenden Berg für Jana erträglicher zu gestalten, wurde extra ein Anfeuerungssong komponiert. Und mittlerweile hatten wir auch das Gruppenfahren perfektioniert, sodass wir den gut 22 km langen Anstieg auf den Panidersattel diszipliniert in Zweier-Reihe bezwingen konnten. Den Autofahrern gefiel das leider gar nicht. Nicht nur einmal wurden wir angehupt.

Foto: Oliver Harzen, GBI

Aber egal, wir ließen uns dadurch kaum aus der Ruhe bringen und abwärts waren wir sowieso schneller als die Autos. Zumindest Johann und Steffi, die zwei Segmentehunter. Doch im Laufe der Abfahrt gab es auch eine Schrecksekunde; Simone legte ein Bremsmanöver hin – glücklicherweise ist nichts passiert. Wer kann, der kann! Nach einem kurzen Zwischenstop in Bozen ging es entlang dem Etschradweg weiter nach Auer. Unsere zwei Lokomotiven Aline und Judith kämpften gegen den Wind mit sagenhafter Geschwindigkeit an, sodass sich auch unsere männlichen GBI-Mitstreiter dankbar ziehen ließen. Und um die Beine für den letzten Tag nochmals frisch zu bekommen, wagten wir nach der Tour noch einen Sprung in den Kalterer See (Danke, liebe GBI Shuttle-Fahrer).

Tag 5: Wunderbare Momente und Champagne-Shower am Gardasee

Rechtzeitig für unsere letzte und relativ flache Etappe entlang der Obst- und Weinanbauten beherrschten wir den belgischen Kreisel nahezu perfekt. Für uns bedeutete das eine letzte Runde „Speeddating“ – alle 5 km hatten wir schließlich eine andere Fahrerin an unserer Seite. Nur kurz mussten wir das Kreiseln unterbrechen – ein Schotterweg. Und hier ereignete sich das Wunder der Mantelteilung: die barmherzige Doreen war wieder mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort und konnte bereits zum zweiten Mal einen ihrer mitgeführten Mäntel verteilen. Kurz vor dem Gardasee erwartete uns dann noch der wahrscheinlich flachste Pass der Welt – der Passo San Giovanni (287 m.ü.M). Das Rennrad zu schieben wurde dort vorgeschrieben. Wir schafften es glücklicherweise nochmal im Sattel. Zum Schluss vor unserer letzten Abfahrt wurden wir dann vom Anblick auf den wunderschönen Gardasee – unserem Ziel – überwältigt.

Die Freude über die geschaffte Challenge war so groß, dass Jana bei der Ankunft direkt den Korken knallen ließ und uns eine Champagne-Shower spendierte. Und als Krönung gab es dann noch Pizza, Eis und Aperol – Energiespeicher wieder auffüllen ;-)

Es waren fünf Tage, die schöner nicht sein hätten können. Wir hatten keinen einzigen Tropfen Regen, keinen einzigen technischen Defekt (im Liv Team) und durften gemeinsam Unvergessliches erleben!

by Valerie Rupitsch

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