Wichtiger Hinweis zur aktuellen Corona-Situation.  mehr lesen

Der Flip-Chip ermöglicht es dir, die Geometrie deines Maestro-Fullys ganz einfach deinem Fahrstil und dem Gelände anzupassen. Mithilfe eines exzentrischen Einsatzes (dem „Flip Chip“) im oberen Umlenkhebel des Hinterbaus lassen sich Lenk- und Sitzwinkel sowie die Tretlagerhöhe verändern.

Sieh dir das Video oben an, um mehr über den Maestro Flip Chip zu erfahren, wie sich der Flip Chip auf die Leistung deines Bikes auf dem Trail auswirkt und wie du die Flip Chip Einstellungen wechselst.

WIE FUNKTIONIERT’S?

Du kannst zwischen zwei Einstellungen wählen: der „High-“ und der „Low-Position“.

  1. High-Position. Wenn sich der Flip Chip in der High-Position befindet, dann sind Lenk- und Sitzwinkel jeweils 0,7 Grad steiler, während das Tretlager 10 mm höher kommt.
  2. Low-Position. Wenn sich der Flip Chip in der Low-Position befindet, dann sind Lenk- und Sitzwinkel hingegen jeweils 0,7 Grad flacher und das Tretlager senkt sich um 10 mm ab.

WIE WIRKEN SICH DIESE EINSTELLUNGEN AUF DAS FAHRGEFÜHL AUS?

High-Position:

Die „High“-Position sorgt dafür, dass Lenk- und Sitzwinkel etwas steiler werden, sodass das Bike sich agiler steuern lässt und du eine etwas „aggressivere“ Kletterposition einnimmst. Gleichzeitig kommt das Tretlager etwas höher, was für mehr Bodenfreiheit sorgt und auf diese Weise das Pedalieren in wurzeligem und felsigem Gelände vereinfacht, weil du weniger oft aufsetzt. Somit ist die „High“-Position genau die richtige Wahl für langsameres, engeres und technischeres Gelände.

Low-Position:

Die „Low“-Position hingegen sorgt für mehr Fahrstabilität bei hoher Geschwindigkeit und für mehr Selbstbewusstsein in steilen Abfahrten, indem dein Körperschwerpunkt insgesamt nach unten/hinten wandert. Das Tretlager wird abgesenkt, wodurch sich der Schwerpunkt nach unten verlagert, was für noch mehr Laufruhe bei Highspeed sorgt. Die Low-Position ist somit ideal für schnelles, offenes Gelände.